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Wir sortieren lebende Pollen für die Pflanzenzucht.

Bisher

Pflanzenzüchtung ist eine alte Branche. Die klassische Züchtung kreuzt Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften und mit Hilfe von Bienen und Hummeln wird Pollen zwischen diesen Pflanzen ausgetauscht. Die neue Generation wird dann aufwendig gescreent und ausgewählte Pflanzen werden erneut gekreuzt.

So entsteht dann über Jahre eine stabile neue Pflanzensorte. Das kann schon mal 10 bis 15 Jahre dauern und bis zu 1 bis 5, manchmal sogar 20 Millionen Euro kosten.

Mit PartiQla

PartiQla ersetzt die Bienen durch optische Technologien, um Eigenschaften des Pollen zu detektieren, und mikrofluidische Technologien, um ihn zu sortieren.

Wichtig dabei ist, dass wir Pollen lebend sortieren können, so dass der ausgewählte Pollen zurück in den Züchtungsprozess gelangen kann. Durch das Sortieren besteht die Chance, den Aufwand für die Zucht um bis zu 25% zu reduzieren.

Was tun wir?

Wir bauen ein einfaches, kompaktes Gerät, in dem sehr kleine Partikel, zum Beispiel Pollen, nach einem sanften, mikrofluidischen Prinzip bewegt und gleichzeitig analysiert werden können. Jedes einzelne Pollenkorn läuft an einem optischen Fenster vorbei, wo es mikroskopisch abgebildet wird. Mit der Bildinformation können wir Aussagen über seine Eigenschaften treffen.

Screening

Bildbasierte und statistische Analyse von lebendem Pollen zur Extraktion seiner Merkmale

Sortierung

Mikrofluidische Sortierung von Pollen anhand der Screening-Ergebnisse

Bestäubung

Der Pollen bleibt lebensfähig und kann direkt zur Zucht eingesetzt werden

Was tun wir genau?

Der Pollen Sorter analysiert lebenden Pollen mit optischen Methoden und sortiert ihn mithilfe der Bildinformation. er ermöglicht Pflanzenzüchtern, bereits vor dem Kreuzen Pollen nach erwünschten Merkmalen zu selektieren – anstatt wie bisher erst zu kreuzen und dann tausende Nachkommen zu screenen. Damit reduzieren sich Kosten, Zeit und Aufwand für die Zucht. Nach Schätzungen verringern sich die üblichen Kosten zur Erzeugung einer Pflanzensorte (1-20 Millionen Euro) um 25 Prozent.

Der Pollen Imager kann Pollen im Durchfluss abbilden – er kann ihn dabei sogar rotieren lassen. So erhalten wir eine Bildfolge aus verschiedenen Blickwinkeln und damit mehr Information über den Pollen, als wenn er einfach gerade durchfließen würde. Die Bildfolge sieht so aus, wie unten im Video dargestellt. Züchter können den Pollen Imager für ein grundlegendes Screening ihrer Zuchtpflanzen benutzen.

Außerdem bieten wir

  • Wir analysieren Ihre Pollenproben mit speziellen Methoden, z.B. mit Fluoreszenz-Mikroskopie und Spektroskopie oder auch durch Keimungsanalysen. Auf Wunsch verarbeiten wir die gewonnenen Daten, um innerhalb der Probe verschiedene Pollentypen zu erkennen.
  • Gern führen wir mit Ihnen Pilotprojekte zum Pollenscreening Ihrer Zuchtpflanzen durch.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Wir wurden auch schon ausgezeichnet

Die PartiQla GmbH aus Jena räumte bei den Investor Days Thüringen 2020 gleich zweimal ab. Neben einem der Hauptpreise im Wert von 2000 Euro – gesponsert von E&Y – konnte das Startup auch das Publikum von sich und seiner Technologie überzeugen. Der Publikumspreis ist mit 1000 Euro dotiert und wurde von GRUENDELPARTNER gesponsert.